Magnetresonanztomographie in Zürich

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Die Magnetresonanztomografie kurz MRT oder MRI wird im Volksmund “Kernspintomographie” genannt. Bei diesem modernen bildgebenden Verfahren entstehen dreidimensionale Schichtbilder vergleichbar mit denen der Computertomographie. Doch arbeitet das MRI nicht mittels Röntgenstrahlen. Es entsteht dabei keine Strahlenbelastung für den Patienten. Das MRI bildet ein Magnetfeld, das auf die Protonen der Wasserstoffatome im Körper Einfluss nehmen.

KANN SICH EIN PATIENT AUF DIE MRI UNTERSUCHUNG VORBEREITEN?

Der Patient sollte seinen Radiologen über folgende technische Geräte, die er bei sich oder in sich trägt, informieren: Neurostimulator, Herzschrittmacher, Stents, Clips jeder Art, Hüft- bzw. Knieprothesen oder die künstliche Herzklappe. Auch muss der Radiologe über eine Schwangerschaft informiert werden. Wenn Platzangst (Klaustrophobie) besteht ist es auch wichtig. Bei Platzangst kann der Radiologe die Untersuchung mit der Gabe von Beruhigungsmittel durchführen. Dabei ist eine genaue Abklärung im Vorfeld nötig..

Die Bildqualität wird durch metallische Gegenstände stark beeinträchtigt, deshalb sollten die Patienten vore einer Untersuchung kein Make-Up, keinen Lidschatten und auch keine glitzernden Bodylotions verwenden, in diesen sind häufig sehr kleine Metallpartikel eingearbeitet..

Ist vor der Untersuchung eine besondere Vorbereitung und Nahrungsverzicht erforderlich, werden Patienten der Anmeldung zum MRI informiert.

WAS PASSIERT WÄHREND DER UNTERSUCHUNG?

Das Fachpersonal für medizinisch-technische Radiologie holt den Patienten/in im Wartezimmer ab und begleitet diesen in die Garderobe. Dort sollte der Patient alle Kleidungsstücke ausziehen. Erlaubt sind nur die Unterhose und Socken. Jeglicher Schmuck und alle metallhaltigen Gegenstände müssen abgelegt werden. Ein Schließfach ist in jeder Garderobe dafür vorhanden.

Patienten bekommen einen Frotteemantel und wenn gewünscht eine Decke. Eine MRI Utersuchung hat eine Dauer von 20 bis 45 Minuten. Der Patient liegt dabei auf einer Liege in der gut belüfteten Röhre. Laute Klopfgeräusche ertönen während der Untersuchung. Deshalb bekommt jeder Patient Ohrstöpsel oder Kopfhörer, die den Lärm dämpfen. Eine optimale Bildqualität erhält der Arzt nur dann, wenn der Patient regungslos verharrt, bis die Untersuchung beendet ist.

Während des MRI sind Patienten über ein Mikrofon mit dem Fachpersonal in Verbindung und bekommt eine Klingel, mit der sich der zu Untersuchende auf sich aufmerksam machen kann.

Bei manchen Untersuchungen ist die Gabe eines Kontrastmittels in die Armvene vonnöten. Das meist gut verträglich ist und im weiteren Tagesablauf keinen Einfluss ausübt.

Die mit dem MRI entstandenen Bilder werden im Anschluss von einem Radiologen angeschaut und beurteilt. Abschließend verfasst der Radiologe einen schriftlichen Bericht und schickt ihn an den überweisenden Arzt.

IST EINE NACHBETREUUNG NOTWENDIG?

Nein, es bedarf keiner weiteren Nachbetreuung. Es wird nur die eventuell festgestellte Erkrankung behandelt.

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